Ein Truck, der es in sich hat...

von Zahra Vahedi

Ein Truck, der es in sich hat...

In der letzten Woche gab es an der Karl-Weigand-Schule wieder viel zu erleben außerhalb der Klassenzimmer. Im Zuge der Berufsorientierung war der riesige M+E-Info-Truck zu Gast und die Schüler der 8. und 9. Klassen hatten die Möglichkeit sich über diverse Berufe in der Metallindustrie zu informieren. „Wir sind sehr froh, den Truck für unsere Schule gewinnen zu können“, so OLOV-Beauftrage Corinna Alsleben. „Der Truck, der deutschlandweit an Schule und Messen unterwegs ist, wird stark frequentiert und wir sind eine der wenigen Schulen, die ihren Schülern dieses Angebot für ihre Berufsorientierung machen durften.“

Der neue InfoTruck informierte erlebnisorientiert über die Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsbilder in der Metall- und Elektro-Industrie. An anschaulichen Experimentierstationen erlebten die Jugendlichen die „Faszination Technik“ – praxisnah und intuitiv. Somit konnten sie Versuche zu dem Aufbau einer Elektrik-Verbindung ausprobieren, einen Aufzug programmieren oder mit einer Pneumatik-Maschine arbeiten. Viel Spaß bereitete außerdem die Arbeit mit der CNC-Fräse, an der die Klassen mit Hilfe eines Computers selbstständig einen Metallwürfel beschriften durften. An den Gewindestangen war Fingerfertigkeit gefragt: Aus einer Auswahl von Muttern mussten die passenden herausgesucht und mit Werkzeugen auf Gewindestangen verschiedener Größen befestigt werden. Diese Übung förderte das motorische Geschick und das Verständnis für technische Materialien. In der oberen Etage des zweistöckigen Trucks mit insgesamt 80 qm gab es eine animierte 3D-Softwareanwendung auf einem 65 Zoll großen Multitouchtable für eine Erkundungsreise durch ein virtuelles M+E-Unternehmen. Die Schüler der KWS lernten hier spielerisch und intuitiv Arbeitsplätze und Berufe aus der M+E-Industrie kennen. Sie konnten am Produktionsprozess eines Autos mitwirken, indem sie typische Aufgabenstellungen zu den Tätigkeiten lösten. 

Hier waren nicht nur die Jungs angesprochen, denn auch für Mädchen gibt es Metallindustrie viele interessante Berufsbilder. Einige konnten sich nach der 90-minütigen Führung durchaus vorstellen, einen Beruf in dieser Richtung auszuüben. 

„Wir hoffen, den Truck im übernächsten Jahr wieder bei uns begrüßen zu dürfen und so einen festen Bestandteil für unsere Berufsorientierung zu haben“, wünscht sich Frau Alsleben.

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