Mit der Zeitmaschine in die Steinzeit

von Zahra Vahedi

Mit der Zeitmaschine in die Steinzeit

Am 21. und  22. Februar erlebten die beiden fünften Klassen der Karl-Weigand- Schule jeweils einen „Steinzeittag“. Er wurde von der Museumspädagogin Frau Merzdorf-Knapp  (Archäologin und Historikerin) gestaltet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Schülerinnen und Schüler in Projekten für bestimmte Abschnitte aus der Geschichte zu begeistern.

Die Kinder sollten sich vorstellen, dass sie eine Zeitmaschine besichtigen, die plötzlich in Bewegung gerät und in der Steinzeit landet.
Beim ersten Erkundungsgang sei ein Schüler in eine Grube gefallen. Als Rettungsvorschlag wurde ein Anruf mit dem Handy bei der Feuerwehr vorgeschlagen. Erst als Frau Merzdorf-Knapp darauf hinwies, dass es auf der ganzen Erde keinen Handy-Empfang gegeben habe, wurde den Schülern die Tragweite ihres Unternehmens bewusst. Unter Anleitung fanden sie heraus, dass man Brennnesselfasern zu einem so festen Seil verarbeiten kann, dass es eine Person beim Hochziehen hält. Die Fünftklässler übten die entsprechende Technik mit zwei Baumwollfäden. Weitere überlebenswichtige Fertigkeiten lernten die Kinder kennen und probierten Vieles aus. Den Schülern Lemar Hematyar und Enrico Furnari wurde Steinzeitkleidung angelegt, die die Bekleidung „Ötzis“, des  Steinzeitmenschen aus dem Eis, zum Vorbild hat. Das Entzünden von Feuer, die Herstellung von Pfeilspitzen und die Anfertigung von steinzeitlichen Zeichnungen machten den Schülerinnen und Schülern großen Spaß. Außerdem gab es viele steinzeitliche Gegenstände zu bewundern.

Am Ende des Vormittags „landete“ die „Zeitmaschine“ wieder in unserer technisierten Welt. Die Kinder stellten einstimmig fest, dass die Steinzeitmenschen „ganz schön schlau“ waren, weil sie ohne die heutigen Hilfsmittel das Leben bewältigten.
Mit einem donnernden Applaus verabschiedeten sie Frau Merzdorf-Knapp. Diese Steinzeittage waren ein voller Erfolg!

Frau Marx, Klassenlehrerin 5 b

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