Eine Kursfahrt nach Colmar und Strassburg

von Antonina Lemke

Endlich war es soweit! Am Dienstag, den 21.06.2022 startete die Gruppe der Schülerinnen und Schüler, die Französisch als zweite Fremdsprache gewählt hatten, zu ihrer Kursfahrt nach Frankreich.  

Pünktlich um 8:00 Uhr stiegen 19 Kinder aus den Klassen 7 bis 10 bewaffnet mit Kissen und dem ein oder anderen Kuscheltier in den Bus, der sie zunächst nach Colmar im Elsass brachte.

In Colmar angekommen, gab es Mittagessen im Stadtzentrum gegenüber dem berühmten Unterlinden Museum. Im Restaurant Pfeffel bestellten alle auf Französisch, es gab regionale Spezialitäten und „tarte flambée“.

Nach dieser Stärkung ging es zu Fuß am „Haus der Köpfe“ vorbei bis nach „Petite Venise“, danach zu einer Bootstour auf der Lauch.

Als die Gruppe gegen 19 Uhr in der Jugendherberge ankam, waren alle voll mit neuen Eindrücken, rechtschaffen müde und hatten an diesem Tag mehr Schritte gezählt, als sonst in einer ganzen Woche.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging es weiter nach Strassburg.

In kleinen Gruppen schlenderten die Schülerinnen und Schüler durch die umliegenden Straßen und erkundeten die Stadt.

Beim Mittagessen in einem landestypischen Restaurant konnten alle mit ihrem Restaurantvokabular punkten; das Essen auf Französisch bestellen und tatsächlich alles wie gewünscht bekommen! Die Schülerinnen und Schüler wurden immer sicherer uns kommunikativer und Frau Lemke war sehr stolz auf ihre Gruppe.

Um 15 Uhr stand eine Stadtbesichtigung auf dem Programm: Durch Strassburgs malerisches Altstadtviertel „La Petite France“, wo das Wasser direkt an den Fachwerkhäusern vorbeifließt weiter zum Wahrzeichen der Stadt, der Kathedrale, deren Turm mit 142 Metern zu den höchsten Kirchentürmen der Welt zählt, und schließlich in die Konditorei „Au Pain de mon Grand-Père“, wo es die besten Eclairs der Stadt gibt. 

Als schließlich alle wieder wohlbehalten im Bus auf der Rückfahrt nach Florstadt saßen, hatten sie nicht nur erneut ihre persönlichen Schrittrekorde gebrochen, sondern auch die Erkenntnis gewonnen, dass man eine Sprache nirgendwo besser und kurzweiliger lernen kann, als in dem Land, in dem sie gesprochen wird. Diese Studienfahrt hat die Schülerinnen und Schüler nachhaltig beeindruckt, alle waren begeistert und werden sich sicher noch lange daran erinnern.  Französischlehrerin Antonina Lemke, die die Fahrt organisiert und geleitet hat und auch unsere Ubus-Fachkraft, Herr Cordts, der als Begleitperson dabei war, waren rundum zufrieden.

 

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